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Die indonesische
Insel Bali gehört zu den Kleinen Sunda-Inseln. Die
Insel hat etwa die Form eines Fisches und ist knapp doppelt so
gross wie Mallorca.
Allerdings leben mit fast 4 Millionen Einwohnern hier erheblich
mehr Menschen, als auf der Baleareninsel mit ihren nur etwa 800.000
ständigen Einwohnern.
Mit etwa 4
Millionen Besuchern ist Bali die am häufigsten besuchte Touristeninsel
Indonesiens; der Tourismus ist mittlerweile zu einer entscheidenden
Säule der Wirtschaft geworden. Die wichtigste Rolle aber
spielt immer noch die Landwirtschaft; Industrie gibt es
fast gar nicht. Die Bedürfnisse der Touristen haben in den
letzten Jahren zu einer Zunahme von kunsthandwerklichen Tätigkeiten
geführt.
Die Insel
Bali ist eine Hochburg des Hinduismus - eine Besonderheit
im sonst fast vollständig muslimischen Indonesien: Über
90% der Bevölkerung Balis bekennen sich zur hinduistischen
Religion.
Etwa drei
Viertel der gesamten Inselfläche Balis sind von Bergen vulkanischen
Ursprungs bedeckt, die am Gunung Agung immerhin bis
über 3.000 Meter hoch aufsteigen. Der Gunung Agung - ein aktiver
Vulkan mit einem grossen und sehr tiefen Krater - brach 1963 aus
und warf die Entwicklung der Insel um Jahre zurück. Heute
ist er ein beliebtes Trekking-Ziel; auch normale Wanderer können
den Gipfel erreichen und bei guter Sicht dann bis zur Nachbarinsel
Lombok schauen. Vielleicht ein guter, weil leichter Einstieg
in das spannende Abenteuer des Vulkantourismus.
. . .
Obwohl die
ursprünglichen Regenwälder durch die Kultivierung der Landschaft
stark zurückgedrängt wurden, gibt es noch viele Naturräume auf
der Insel, die seit 1984 z.T. als Bestandteil des Bali-Barat-Nationalparks
geschützt ist sind.
Für den mittlerweile
ausgestorbenen endemischen Tiger kam diese
Massnahme zu spät und auch vom rein-weissen Balistar gibt
es heute wahrscheinlich mehr Exemplare in Menschenobhut, als in
freier Wildbahn.
Der Unterwasserwelt
geht es noch ein bisschen besser: Vor der Küste Balis gibt es
ausgedehnte Korallenriffe und machen die Insel auch zu
einem begehrten Ziel für Tauch-Touristen.
Das Klima
ist tropisch warm mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Regenzeit
beginnt im November; da die Niederschläge aber sehr ungleichmässig
verteilt sind, ist der Beginn der Regenzeit eine interessante
Zeit für Urlaub an der Küste.
Natürlich
wird auf Bali in erster Linie indonesisch gesprochen, vor
allem in den touristisch gut erschlossenen Gegenden können Sie
sich aber mit Englisch i.d.R. sehr gut verständigen. Immerhin
ist der Tourismus mittlerweile der wichtigste Devisenbringer;
Bali ist die am häufigsten besuchte Touristeninsel Indonesiens.
Bali ist ein
echter tropischer Urlaubstraum. Neben der Natur und dem
offenen Wesen der Menschen ist vor allem die Vielfalt der Strände
beeindruckend: Teilweise sind sie schneeweiß, teilweise sogar
schwarz - gefärbt durch Lavasteine. Der Strand Blue Lagoon z.B.
ist (noch) ein echter Geheimtipp. Er liegt im Nordosten der Insel
und ist nur nach einem zehnminütigem Fußmarsch von der Stadt Padang
Bai aus erreichbar.
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